Eigentlich ist es doch ganz einfach. Wir schauen uns mit unseren Augen etwas an. Die Umwelt wird auf die Netzhaut gespiegelt und so wissen wir genau, was vor uns ist. Aber Stopp: So einfach ist es nämlich nicht. Denn unser Gehirn hat hier auch noch ein Wörtchen mitzureden!
Hermann'sches Gitter
Gegenstände, die das Auge aufnimmt, werden im Gehirn verarbeitet. Erst dann entsteht das Bild, welches wir letztendlich wahrnehmen. Die Augen sehen zum Beispiel weiße Streifen auf grauem Grund. Erst das Gehirn liefert uns die Wahrnehmung, dass wir vor einem Zebrastreifen stehen.
Wie wir wahrnehmen, hängt also von der Zusammenarbeit von Sehapparat und Gehirn ab. Das Gehirn interpretiert, was die Augen sehen.