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15.07.2017
Was war los in der Türkei?
ZDFtivi

Vor einem Jahr haben einige Militärs versucht, Präsident Erdoğan zu stürzen. Seitdem geht er hart gegen seine Gegner vor.

Demonstranten wehren sich gegen den Putsch und klettern auf einen Panzer; Bild von dpa Anhänger von Erdoğan behindern das Militär.
Bild von dpa

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 hatten einige Generäle und Soldaten versucht, den Staatspräsidenten Erdoğan mit Gewalt von der Macht zu vertreiben - das nennt man Putsch. Teile des Militärs wollten selbst die Macht übernehmen. Vor allem in der Hauptstadt Ankara und in Istanbul lieferten sich Soldaten Kämpfe mit der Polizei.

Erdoğan selbst war gerade im Urlaub. Er rief über das Fernsehen seine Anhänger dazu auf, auf die Straße zu gehen und seine Gegner aufzuhalten. Viele Anhänger gingen tatsächlich auf die Straße und drängten gemeinsam mit der Polizei die Soldaten zurück. Am nächsten Tag gewann die Regierung die Kontrolle zurück. Zahlreiche Soldaten mussten sich ergeben. Bei den Kämpfen starben insgesamt mehr als 260 Menschen. Warum nun Erdoğan kritisiert wird, lest ihr auf der nächsten Seite.

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Erdoğan geht gegen seine Kritiker vor.
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