Das Wasser hat vieles einfach mit sich gerissen.
Im Süden von Russland, in der Nähe des Schwarzen Meeres, hat es in der Nacht zum Samstag heftige Unwetter gegeben. Innerhalb von 24 Stunden kam dort so viel Regen runter wie sonst in mehreren Monaten. Dadurch ist es zu schweren Überschwemmungen gekommen: Die Wassermassen rissen Brücken mit sich und setzten tausende Häuser teilweise meterhoch unter Wasser.
Den Behörden wird vorgeworfen, die Bewohner der Region nicht rechtzeitig gewarnt zu haben. Viele Menschen wurden im Schlaf von den Wassermassen überrascht. Wer konnte, rettete sich auf einen Baum oder kletterte aufs Haus. Doch mindestens 170 Menschen konnten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen und starben. Viele Menschen werden nun in Notunterkünften versorgt, da ihre Häuser komplett zerstört sind.