Felisa blickt ein Jahr zurück.
Die zehnjährige Felisa lebte mit ihrer Familie in Tokio. Da Felisas Vater Japaner ist und ihre Mutter Deutsche, können die Kinder sowohl Japanisch als auch Deutsch sprechen. Für logo! hat Felisa aufgeschrieben, wie sie die Katastrophe in Japan erlebt hat.
"Als die Erde am 11. März bebte, hatte ich Japanisch-Unterricht. Eigentlich war ich an Erdbeben gewöhnt, aber dieses Mal war es sehr lang. Manche Freunde fingen an zu weinen. Sie hatten Angst. Als sich das Erdbeben gelegt hatte, mussten wir alle nach draußen auf den Fußballplatz. Hier bekamen wir Decken und etwas zu essen. Bald wurde es dunkel, da es auch keinen Strom mehr gab. Bis elf Uhr nachts harrten wir aus und wurden dann endlich mit dem Schulbus nach Hause gebracht. Ich konnte erst um ein Uhr schlafen gehen. In der Nacht gab es noch viele Nachbeben.
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