Er spricht in der Gebärdensprache.
Stellt euch vor, ihr liegt morgens im Bett. Der Wecker klingelt, doch ihr könnt ihn nicht hören. In Deutschland gibt es 80.000 gehörlose Menschen. Um auf die Besonderheiten in ihrem Alltag aufmerksam zu machen, gibt es den Tag der Gehörlosen. Diesmal war er am 25. September.
Wenn sich gehörlose Menschen miteinander unterhalten, haben sie eine eigene Sprache: die Gebärdensprache. Dabei werden Handzeichen mit Bewegungen und Gesichtsausdrücken kombiniert. So können Gehörlose über alles sprechen, auch über Gedichte oder Lieder - nur eben ohne Ton. Namen werden übrigens buchstabiert. Dafür gibt es ein Fingeralphabet. Und wie das nun mit dem Aufwachen? Gehörlose können sich von einer Lampe wecken lassen, deren Licht immer heller wird. Es gibt auch Wecker, die man am Arm trägt und spüren kann.