Montagsdemonstration in Leipzig
Mit diesen strengen Regeln waren viele Menschen unzufrieden. Im Jahr 1989 trafen sich regelmäßig tausende Menschen in der DDR, um gegen die Regierung zu demonstrieren. Die Menschen wollten ihre Regierung frei wählen können und reisen können, wohin sie wollten. Weil diese Demonstrationen meistens montags waren, nennt man sie auch Montagsdemonstrationen.
Am 9. November 1989 erlaubte ein wichtiger Politiker der DDR, die Grenzen zur Bundesrepublik zu öffnen. In Berlin kletterten daraufhin tausende Menschen auf die Mauer und feierten. Zum ersten Mal konnten sie aus der DDR einfach so ausreisen! Der Tag des Mauerfalls war etwas ganz Besonderes.