In Haiti gab es in den vergangenen Jahrhunderten viel Leid und Elend. Nachdem Christoph Kolumbus im Jahr 1492 die Insel Hispaniola entdeckt hatte, kamen viele Europäer - erst Spanier, später Franzosen. Sie besetzten das Gebiet und betrachteten es als ihre Kolonie - was das ist, erfahrt ihr rechts. Die Europäer waren brutal: Sie behandelten die Ureinwohner sehr schlecht und töteten viele von ihnen. Andere starben durch Krankheiten, die die Europäer eingeschleppt hatten.
Hier wächst Zuckerrohr.
Die Europäer brauchten aber Menschen, die für sie arbeiteten. Sie hatten nämlich riesige Felder mit Pflanzen angelegt, die in Europa nicht gut wachsen - zum Beispiel Zuckerrohr. Als fast alle Ureinwohner tot waren, verschleppten sie deshalb Menschen aus Afrika und brachten sie als Sklaven nach Haiti. Das ist der Grund für die dunkle Hautfarbe der meisten Haitianer.