Obwohl die Böden in Myanmar fruchtbar sind und es viele Bodenschätze wie Erdgas, Silber und Edelsteine gibt, gehört Myanmar zu den ärmsten Ländern Asiens. Es gab oft Unruhen und Machtkämpfe in dem Land.

Aung San Suu Kyi 1989
Bild von reuters
Das Militär regiert streng
Seit 1962 regiert das Militär in Myanmar. Das Militär lässt aber keine Kritik an seiner Regierung zu und erlaubt keine freien Wahlen. Die Proteste der Menschen gegen Armut und Unterdrückung schlug das Militär nieder, zum Beispiel 1988 und 2007. 1990 gab es trotzdem eine freie Wahl. Als aber die Politikerin Aung San Suu Kyi gewann, erklärte das Militär die Wahlen für ungültig. Aung San Suu Kyi war 15 Jahre lang eingesperrt: entweder im Gefängnis oder in ihrem eigenen Haus, das sie nicht verlassen durfte. Erst im November 2010 wurde die beim Volk sehr beliebte Politikerin aus dem Hausarrest entlassen.