In der Sowjetunion gab es nur eine Partei: die KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion). Die bestimmte über alles, was im Land passierte. Sie legte fest, was die Schulen unterrichteten, wer welchen Beruf erlernte und was Forscher erforschten. Den Bauern wurde vorgeschrieben, welche Pflanzen sie anzubauen hatten. Auch über die Wirtschaft hatte die Partei das Sagen.
Planwirtschaft
Es gab keine Fabrikbesitzer in der Sowjetunion. Die Fabriken gehörten dem ganzen Volk. Der Staat verwaltete sie. Das bedeutet, dass die KPdSU Pläne für alle Fabriken machte. Darin stand, was und wie viel die Fabrikarbeiter herstellen sollten. Die Partei behauptete, immer zu wissen, was das Beste für die Menschen in der Sowjetunion war. Wer allerdings anderer Meinung war, wurde verfolgt und ins Gefängnis gesteckt.