Am Aschermittwoch geht Karneval zu Ende und eine neue Zeit beginnt: die Fastenzeit. In vierzig Tagen des Fastens bereiten sich gläubige Christen auf Ostern vor. Sie erinnern sich an eine biblische Geschichte, nach der Jesus vierzig Tage lang in der Wüste nichts gegessen hat.
Wieso denn Asche?
Ein Kreuz aus Asche Bild von ap
Der "Aschermittwoch" hat seinen Namen, weil katholische Priester den
Gläubigen, die an diesem Tag zur Kirche kommen, ein Kreuz aus Asche auf
die Stirn malen. Dazu murmeln sie: "Gedenke Mensch, du bist Staub, und
zum Staube kehrst du zurück." Das Aschekreuz soll die Menschen daran
erinnern, dass alles einmal vorbeigeht. Früher wurde Asche auch als
Putzmittel verwendet. Die Aschekreuze sind damit auch Zeichen für eine
Reinigung der Seele.