Früher pachteten arme Bauern ohne eigenes Land Felder. Einen Teil des Geldes für die Pacht zahlten sie mit Eiern. Während der Fastenzeit durften aber keine Eier gegessen werden - so blieben viele Eier übrig. 
Viele bunte Eier
Bild von ap
Diese Eier wurden schlecht. Mit schlechten Eiern konnten die Bauern aber nicht die Pacht für ihre Felder bezahlen. Eine schlaue Bäuerin kam auf die Idee, die Eier abzukochen. So blieben sie viel länger haltbar. Um die rohen von den gekochten Eiern unterscheiden zu können, färbte die Bäuerin die Eier beim Kochen ein. Gelbe Eier färbte sie zum Beispiel mit Zwiebelschalen, grüne mit Spinat, rote mit dem Saft der Hagebutten oder Roter Bete. Heute gibt es spezielle Farben, mit denen ihr eure Ostereier färben könnt.