Im Jahr 1973 haben sich in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington Politiker aus 80 Ländern zusammengetan und ein paar wichtige Regeln beschlossen. Diese Regeln nennt man auch das "Washingtoner Artenschutzabkommen". Es soll dafür sorgen, dass Tiere und Pflanzen besser vor uns Menschen geschützt werden. Auch Deutschland hat versprochen, die Regeln einzuhalten.
Bedrohte Pflanzen und Tiere
Auf der Erde leben Millionen verschiedener Tiere und Pflanzen. Von einigen gibt es ganz viele, andere sind so selten, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Das bedeutet, dass es sie eines Tages vielleicht nicht mehr gibt.
Mit dem Abkommen haben die Länder versprochen, eine lange Liste von Arten besser zu schützen: rund 25.000 Pflanzen- und etwa 5.000 Tierarten. Alle paar Jahre wird diese Liste erneuert. Zurzeit stehen dort zum Beispiel die Namen bestimmter Kakteen. Zu den besonders bedrohten Tierarten auf der Welt gehören Löwen, große Wale, Menschenaffen, Nashörner und viele Papageienarten.