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03.08.2016
Wie wird Windstärke gemessen?
ZDFtivi

"In Küstenregionen können Stürme mit bis zu 8 Windstärken entstehen!" Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal in den Nachrichten oder beim Wetterbericht gehört. Aber was sind Windstärken? Und wie werden sie gemessen?

Wind ist bewegte Luft; manchmal langsam als Windhauch, ein andermal sehr schnell, dann als Sturmböe und Orkan.
Gerade für Seefahrer war es früher wichtig, wie stark die Winde auf dem Meer bliesen. Ohne Wind kam man mit den großen Segelschiffen nicht voran, und zuviel Wind ließ die Schiffe kentern. Darum stellte der britische Seefahrer Francis Beaufort im Jahr 1805 eine zwölf-stufige Skala auf, in der er die Windstärke nach der Größe der Wellen einstufte.

Messgeräte gab es zuerst noch nicht, aber die verschiedenen Windstärken ließen sich gut an dem Wellengang des Wassers ablesen. Bei Windstärke 0 ist das Meer glatt wie ein Spiegel, bei Windstärke 5 bilden sich bereits weiße Schaumkronen auf dem Wasser und bei Windstärke 8 beginnen sich die Wellen auf dem Meer zu brechen. Bei einem Orkan ist das Wasser völlig weiß mit Schaum.

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Wind an der Ostsee
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